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NASH AUSTRIA JUGENDFISCHEN 2011

Mit der Neugründung des Nash Team Austria im Jahr 2010 wurden auch einige Ideen geboren, unter anderem die Veranstaltung der Jugendtage für Kinder & Jugendliche.
Bereits im Jänner steckten unsere Teamangler Mautschi und Franzi mitten in den Vorbereitungen. Wir wollten es den Kids ermöglichen, kostenlos, mit viel Spaß und unseren Teammitgliedern, so einiges übers Karpfenangeln & das Angeln im Allgemeinen zu erfahren.

Unsere Ideen waren, kostenlose Verpflegung, Starterpaket und ein vielversprechendes Gewässer zu organisieren. Bei diesem Event sollten folgende Schwerpunkte im Vordergrund stehen:
Carp Care, Spodding, Wurfschule, Rig-Bindekurs, Fotoschule, Location nach der englischen Methode (ohne Boot und mit Markerrute), Futtertaktik, Stalking und Erfahrungsaustausch.
Da unser Team aus 6 Mann besteht, war für uns klar, dass wir die Teilnehmerzahl auf max. 12 Kids beschränken mussten, um eine optimale Betreuung zu gewährleisten. Das Alter der Kinder & Jugendlichen wurde von 12-16 Jahren definiert.
Die Organisation ging jetzt erst richtig los, nach langer Überlegung und etlichen Telefonaten, einigten wir uns auf eine Schottergrube mit ca. 5 ha und einer max. Tiefe von 6 m.
Dieses Gewässer erschien uns als eine gute Wahl, da dort noch kein Angeldruck herrschte. Carp Center Kaindorf stellte uns dieses Gewässer kostenlos zur Verfügung – vielen herzlichen Dank nochmals dafür!

So war der erste große Schritt erledigt, wir konnten uns nun auf das Starterpaket und die kostenlose Verpflegung konzentrieren. Da Sponsoren für unsere Veranstaltung wichtig waren, telefonierten wir die Nash Dealer Österreichs durch.
Folgende Angelgeschäfte unterstützen unser Vorhaben tatkräftig:

Big Fish Adventure
Weitgasser Jagd und Fischerei
Angelshop Aschach
Anglerwelt Wien
Carp Center Fernitz/Kaindorf
Hotel Steirerrast in Kaindorf sorgte für die Verpflegung.
Jeder der einzelnen Händler unterstütze uns mit einem kleinem Marketingbeitrag sowie einem rundum Paket von Nash Tackle und Baits.
Hiermit möchten wir uns nochmals bei allen Händlern, die uns diese Veranstaltungen ermöglichten, herzlich & aufrichtig im Namen unserer Kinder & Jugendlichen bedanken.

Den Termin legten wir auf das erste Wochenende im Juli 2011, um sicherzugehen, dass die Kids keinen Schulstress mehr hatten. Somit versprach dieses Wochenende einen perfekten Start in den Sommer. Bereits auf der Wundschuher Messe gaben wir die ersten Flyer für unsere Veranstaltung aus. Nach wenigen Wochen waren bereits alle Plätze vergeben und es stellte sich schnell heraus, dass die dreifache Teilnehmeranzahl gefragt wäre.

Nach vielen Wochen der Vorbereitung war es nun endlich soweit, die Nacht von 7. auf 8. Juli war gekommen und wir begannen mit dem Aufbau unseres Camps. Um sicherzustellen, dass unseren Kids an nichts fehlte, hatten wir unser Hauptcamp folgendermaßen ausgestattet: Pavillonzelt, Bierbänken und –tische, Gaskühlschränke, Griller, Tixi Toilettenanlage, Verpflegung, Getränke, etc.

Nach vollendeter Arbeit am Basislager, errichtete jeder Betreuer sein eigenes Camp, für seine beiden Kids und sich. Da wir mit dem Aufbau früher fertig waren als erwartet, gönnten wir uns noch ein paar ruhige Minuten und gingen schwimmen. Um es gleich vorwegzunehmen: Es war das heißeste Wochenende im Sommer 2011 😉
Die Jugendlichen trafen zwischen 11:00 und 15:00 Uhr am See ein. Das Jungendfischen startete mit einer Ansprache unseres Team Captain Arno Bergler, der alle recht herzlich begrüßte und das Wort an die Organisatoren Franz Eschberger und Christian Mauerhofer weitergab. Wir erläuterten den Ablauf der nächsten 2 Tage und erklärten die Regeln am Wasser. Die Nervosität der Kinder stieg, als wir begannen die Betreuer und Plätze zu losen.
Nach der Verlosung, bekam jeder Jugendliche sein Nash Starterpaket, bestehend aus Boilies, Pop Ups und sämtlichen End-Game um fängige Montagen herzustellen.

Nun war es an der Zeit, das restliche Tackle, gemeinsam mit den Kids, aufzubauen. Jeder einzelne Betreuer führte die oben genannten Punkte (Location, Spodding, Rigs, …) durch.

Das Wetter machte nicht nur uns zu schaffen, sondern auch den Fischen, da es einige Zeit dauerte, bis wird den ersten Fisch landen konnten. Es hatte gefühlte 40 °C im Schatten, welches die Kids und auch uns veranlasste, des Öfteren in den  benachbarten See schwimmen zu gehen.
Nach einem langen, heißen Tag, stärkten wir uns erstmals bei einem gemütlichen, gemeinsamen Abendessen, um weitere Pläne für die erste Nacht zu schmieden. Um keine Fischaktivitäten zu verpassen begaben wir uns so schnell wie möglich wieder auf unsere Plätze.
Die Ruten waren noch keine zwei Stunden im Wasser, konnten die Jungs von Ecki bereits den ersten Karpfen verzeichnen. Ein hervorragender Start, denn er brachte 18,70 kg auf die Waage. Ein lauter Jubelschrei drang auf die andere Seite des Sees, dieser Fisch motivierte die Kids noch mehr, womit an Schlaf in der ersten Nacht kaum zu denken war.

Eckis und Manfreds Jungs konnten noch jeweils zwei Fische bis 13 kg überlisten. Bei den anderen Teams blieben die Bissanzeiger leider stumm.

In den frühen Morgenstunden trafen wir uns zum gemeinsamen Frühstück im Basis Lager. Den Jugendlichen, die Fische überlisten konnten, war ein breiter Grinser ins Gesicht geschrieben. Das wurde genutzt, um die Erfahrungen der letzten Nacht auszutauschen.

Da die weiteren Stunden ohne jeglichen Fisch verliefen, versuchten wir die Fische mit Stalking und Posenangeln zu fangen. Dies erwies sich als guten Plan, denn nach einigen Minuten konnten die Jungs von David und Mautschi mit der Pose zwei kleine Karpfen auf Sicht fangen.

Franz entdeckte bei einem Rundgang einige gute Fische, an einer nicht beangelten Stelle, am anderen Seeufer.  Er reagierte sofort, bereitete mit seinen Jungs eine Futtermischung bestehend aus Soluballs, Pellets, zerhackten Boilies und verschiedenen flüssigen Zutaten zu. Dieser Mix sollte die Fische zum Fressen animieren. Franzi fütterte erstmals den Platz vor und beobachtete ob das Futter angenommen wurde. Unsere Taktik ging auf und die Fische nahmen den Platz gut an. Zurück am Platz wurden schnell zwei Ruten klar gemacht und wir machten uns auf den Weg auf die andere Seite des Sees, mit der Hoffnung auf fressende Fische zu stoßen. Als wir uns langsam anschlichen, stieg die Spannung, denn es war noch Aktion auf dem Platz. Zwei kleine Pendler beförderten die Montagen in den Bereich der fressenden Fische, nun war Warten angesagt. Die Kids mucks mäuschenstill und die Spannung war in der Luft zu spüren, doch durch einen unerwarteten erhöhten Lärmpegel von der anliegenden Straße verursacht, flüchteten die Fische in das tiefere Wasser und kamen auch so schnell nicht mehr zurück. Nach all diesen Bemühungen machte die Sachen keinen Sinn mehr, da wir keine weiteren Fischaktivitäten erkennen konnten.

Die Fische waren von fortan nur mehr vereinzelt an der Oberfläche zu sichten, dies nützte Arno um seinen Schützlingen das Zig-Rig zu erklären. Dies ist eine Montage, mit der man sowohl im Mittelwasser, als auch an der Oberfläche den Köder präsentieren kann. Auch dieser Versuch blieb ohne Erfolg, da die Fische nur letargisch an der Oberfläche dümpelten und keine Anzeichen machten, irgendeinen Köder einzusaugen.

Plötzlich schrie einer der Sirens von Eckis Team um Hilfe, und der 2. Junge vom Team nahm die Rute auf – der Kampf begann. Nach einem langen und harten Drill konnte er einen wunderschönen Karpfen über den Kescher führen. Nach dem Wiegen und dem Versorgen des Fisches wurden noch einige schöne Fotos an Land und im Wasser geschossen. Anschließend durfte der Fisch wieder in seinen natürlichen Lebensraum zurück.

Wenige Stunden später verzeichneten Arnos Jungs einen Doppellauf und beide Fische wurden erfolgreich gelandet. Riesen Freude bei Arnos Leuten und weitere schöne Fotos waren auf unserer Kamera gesichert. Einmal mehr überzeugte die Monster Squid auch bei sehr warmen Wassertemperaturen.


Den letzten Abend ließen wir bei einem gemütlichen Grillschmaus ausklingen. Die letzte Nacht erwies sich als sehr erfolgreich, da 3 Teams Fische bis 13 kg fangen konnten. Bis dato blieben die restlichen 3 Teams ohne Fangerfolg.
In den Abendstunden erklärte Arno noch das Fotografieren mit einer digitalen Spiegelreflex-Cam, verriet viele wertvolle  Tipps und Tricks was wiederrum zu ganz tollen Nachtbildern führte.

Sonntagmorgens gab es noch ein stärkendes Frühstück, ehe wir langsam anfingen, unser Tackle abzubauen. Um ca. 10:00 Uhr trafen die ersten Eltern ein, um ihre sehr zufriedenen Kinder abzuholen. Plötzlich meldete sich auch noch einer von Mautschis Bissanzeigern. Und schon stand einer seiner Jungs mit krummer Rute am Wasser und drillte.
Dieser Schuppi war der Abschluss eines erfolgreichen und hoffentlich auch lehrreichen Wochenendes mit unseren Kindern & Jugendlichen sowie dem  Nash Team Austria.
Lustig war’s auf alle Fälle!

Schon bald wieder wird es heißen: Willkommen am Wasser zu den NASH AUSTRIA JUGENDTAGEN 2012….
Franz & Mautschi

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