Skip to content

Urlaubsfeeling – Teil I

Endlich stand der Urlaub vor der Tür den ich wirklich schon mehr als nötig hatte. Die letzten Wochen waren nervenaufreibend, denn die Arbeit musste noch erledigt werden bevor der Urlaub begann. Ich entschied mich, gemeinsam mit meiner Freundin Melanie und meiner Hündin Gina, gemeinsam von Freitag bis Mittwoch einen gemeinsamen Urlaub mit Fischen  zu verbringen.

Schnell war ein kleines Gewässer in der Steiermark gefunden , welches mir und meiner Begleitung zusagte. Es handelte sich um einen ca. 3,5 ha großen Teich mit Karpfen bis zu 26 kg. Man kann dort nicht nur große Fische fangen sondern auch mal in die angrenzende Teichstube essen gehen, sowie zahlreiches Shopping, Thermen und nicht zu vergessen die vielen  Buschenschenken. Es sollte für alles gesorgt sein! Am Freitag, den 29. Juli tragen wir im Carp Center in Kaindorf ein, wo wir die Karte beziehen konnte. Freundlich wurden wir gleich mit einem kleinen Bier begrüßt. Nach dem 2. Bier war alles erledigt, die Karte bezahlt und die letzten Dinge besorgt; nun musste ich mich um den Aufbau unseres Lagers für die nächsten Tage kümmern.

Mein 1 Man Viper mit dem Extreme Canopy stand wie eine Festung und bot sogar genügend Platz  für 2 Liegen. Nun waren die Ruten an der Reihe. Da ich den Teich schon einige Male zuvor befischte, wusste ich genau wo meine Montagen hinfliegen müssen. Die Montagen hielt ich recht einfach:
Flying Back Lead an der Hauptschnur, angeknotet an einen Leader mit einem Run Rig Set up und ein ca. 30 cm langen Vorfach mit einem 6er Haken und 20 mm Monster Squid Boilie.

In dieses Boilie habe ich so viel Vertrauen, denn ich konnte schon einige richtig gute Fische damit überlisten. Als ich gerade fertig war mit Auswerfen und Füttern, traf Stefan ein. Er wollte anfangs bis Sonntag mitfischen, doch es sollte anders kommen. Stefan hatte nur eine Nacht Zeit, denn der Wohnungsumzug nahm doch mehr Zeit in Anspruch, als erwartete. Er fragte mich, ob ich Lust hätte ab Mittwoch dieses eine, wunderschöne Gewässer im Ausland zu befischen-nach kurzer Absprache mit meiner zweiten Hälfte stand dem nächsten Trip nichts mehr im Wege.

Die erste Nacht brach ein und wir saßen bis Mitternacht gemeinsam zusammen und unterhielten uns prächtig. Da es schon spät war und wir von der Anreise und dem Aufbau müde waren, gingen wir in unsere Zelte, doch schon um 1:30 stand ich mit krummer Rute am Ufer und durfte wenige Minuten später meinen ersten Karpfen keschern. Schnell waren ein paar Fotos gemacht und der Fisch durfte wieder zurück ins Wasser. Ich schlief mit einem guten Gefühl über das Geschehene rasch wieder ein. Plötzlich schrie mein SIREN erneut um Hilfe. Nach einem langen Drill  konnte ich meinen 2. Fisch keschern. Dies sollte auch der letzte Fisch der ersten Nacht gewesen sein.

In der Früh traf Michi, eine Freundin von uns ein um gemeinsam mit Melanie eine Shopping Tour zu unternehmen. Meine Freundin fragte mich noch ob  ich nicht Lust hätte mit zu kommen. Ich sagte nur: „Nein, nein kein Problem ich bleibe hier, macht euch einen schönen Tag!“ und schmunzelte. Perfekt, jetzt konnte ich auch noch tagsüber angeln.

Stefan verabschiedete sich kurz darauf uns so war nur mehr unser Hund Gina bei mir. Um 13:00 Uhr riss mich auf einmal meine rechte Rute vom Hocker und ich stand schon wieder mit gebogener Rute in der Hand und versuchte den Fisch in meine Nähe zu bekommen. Was nicht ganz so einfach war, denn der Fisch hatte mächtig Power. Nach einem ca. 20 minütigen Drill war der dritte Karpfen dann doch sicher gelandet. Mautschi, der in der Teichstube als Koch arbeitet wurde gleich als Fotograf eingeteilt.

Als alles erledigt war bedankte ich mich nochmals und er ging wieder zur Arbeit. Es ging so weiter mit den Bissen, denn ich konnte pro Tag im Schnitt 3 Fische fangen. Am besagten Mittwoch packte ich dann alles mit einem sehr guten Gefühl zusammen, denn ich konnte 26 Fische bis knapp 19 kg fangen.

Es waren sehr schöne Tage die ich mit meiner Freundin Melanie und mit unserem Hund Gina verbrachte. Dann war es soweit und Stefan stand pünktlich um 12 Uhr auf den Platz um das gerade zusammengepackte Tackle in seinen Bus zu laden. Als Abschied gab’s noch ein Küsschen, und liebevolle Worte „bis Sonntag mein Schatz“ und das Urlaubsfeeling konnte weitergehen …

Wie es Stefan und mir erging erfahrt ihr im zweiten Teil…

Thight Lines
Euer Franzi

%d Bloggern gefällt das: