Schuppi auf Sicht

Es war Donnerstag, wie immer bereitete ich meinen Spot mit einigen Boilies noch einmal vor Freitag vor, um dann mit vollem Vertrauen durchzustarten.

Am Wasser angekommen sah ich unter einen Baum in nicht einmal 50cm tiefen glasklaren Wasser einen Schuppi fressen. Zum Glück hatte ich schon im Vorfeld meine Sachen für das bevorstehende Wochenende gepackt und einen Eimer mit „Chain Reactions“ vorbereitet. Dazu zwei Montagen und einige PVA „Säckchen“.

ich-sah-den-schuppi-im-flachen-wasser-stehen-und-wollte-ihn-auf-seiner-zugrute-abpassen
Ich-sah-den-schuppi-im-flachen-wasser-stehen-und-wollte-ihn-auf-seiner-zugrute-abpassen
Den-pva-sack-hatte-ich-auch-noch-vorbereitet
Den-pva-sack-hatte-ich-auch-noch-vorbereitet

Schnell war eine dieser Montagen an der Scope montiert und lag in unmittelbarer Nähe des gesichteten Schuppis. Er zog mit „Grundelblasen“ langsam seine Bahn der Uferkante entlang und steuerte genau meine Montage an. Der Plan war, den Fisch auf seiner Zugrute abzupassen und er ging auf!
Ich sah genau wie er einen nach der anderen Monster Squid Purple aufnahm und wirklich die letzte Murmel war die an meinem Rig und verschwand samt Fang x im Maul des Fisches.. Die Schnur sauste rasend durch meine Finger und eine aufgewirbelte Sedimentwolke ließ den bevorstehenden Drill erahnen.

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Monster Squid Purple – oft reicht eine Hand aus..
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Chain Reactions – absolut verwicklungsfreie Montage

Der Wind brachte im Vorfeld ordentlich Sauerstoff ins Wasser – die Fische waren enorm kampfstark – die Scope bog sich bis ins Handteil. Es machte Spaß diesen kampfstarken Schuppmann zu drillen. Ich holte schnell die Matte aus dem Auto und lichtete den Fisch ab. Nun kann es doch noch zum Füttern gehen. Wie das Wochenende verlief, lest Ihr in der kommenden Woche wieder auf unserem Blog.

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Daniel Konopatzki
Team Nash D/Aut

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