Über weiße Boilies und schwarze Schwäne…

DSC_0419 KopieErstmals zog ich, nun neu im Team , los und hatte ein paar Kilo 20 mm Top Rod Amber Strawberry im Gepäck. Da ich wußte, dass die Fische in diesem Gewässer auf helle , sich vom dunklen Boden abhebende Bollies stehen , waren sie auf diesem Trip nicht ohne Grund meine erste Wahl.

DSC_0623 Kopie 2Schon beim Füttern bekam ich Besuch über den ich mich wirklich riesig freute. Das nicht ganz alltägliche Schwanenpärchen machte mir erst ein wenig Sorgen aber letztendlich stellte sich heraus , dass die beiden trotz Nachwuchs sehr friedlich waren und eigentlich dann doch nur mein Bestes wollten , nämlich meine Boilies . Sie bettelten solange, bis ich ihnen ein paar Murmeln zuwarf.

Dieses Naturschauspiel sehen zu dürfen , wie sich die zwei seltenen schwarzen Schwäne und ihre Kleinen die Boilies vom Boden auftauchten , machte den arbeitsbedingten Stress der letzten Tage gleich wieder vergessen. Ich genoss die Stille und baute in aller Ruhe mein Tackle auf.

DSC_0353 Kopie 2

Das Titan Brolly AS stand wieder einmal binnen weniger Minuten wie ein Fels in der Brandung und ich verstaute die restlichen Taschen und Eimer unter der Liege im Zelt. Da an diesem Gewässer weder Boot noch Futterboot erlaubt sind , suchte ich mir mit der Spodrute auf dem schlammigen Grund eine harte Stelle und fütterte ca. 1 Kg Amber Strawberry Boilies punktgenau mit dem Wurfrohr.

Bild Wurfrohr

Gleich beim zweiten Wurf traf ich den kleinen Kiesfleck , um den herum nun die kleinen, weißen Murmeln verteilt lagen. Ich machte mir etwas zu essen und legte mich dann mit Einbruch der Dunkelheit auf meine Liege.

Ich konnte ( leider) recht gut durchschlafen bis ich dann gegen 02.30 Uhr morgens von einem durchgängigen Piepton meiner Bissanzeiger geweckt wurde. Nach einem kurzen Drill landete der Fisch dann erst im Kescher und danach in meiner Carp Cradle. Da auch das Hältern der Fische an diesem See verboten ist blieb mir nichts anderes übrig, als ein paar Bilder mit dem Selbstauslöser zu machen und den Fisch wieder in sein Element zurückschwimmen zu lassen.

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Am frühen Morgen wurde ich dann nicht durch ein Piepen geweckt , sondern durch die Schwäne, welche wohl auch von Amber Strawberry nicht genug bekommen können…….

Olaf Barz
Team Nash Ger/Aut

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