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Stay different – Part 1

Stay Different – Eine Phrase im Karpfenangeln die man immer wieder hört. Bringt es wirklich einen Vorteil anders vorzugehen als die angelnden Kollegen am Hausgewässer?

Auf jeden Fall!
Oft sind es nur kleine Dinge die einen großen Unterschied ausmachen und mit denen man den anderen einen Schritt voraus ist. Dabei hilft es immens, zu wissen, mit welchen Vorgehensweisen andere Angler am See versuchen Fische zu fangen. Jetzt im Herbst kommt wieder die heiße Zeit für uns Karpfenangler. Badende Mitbürger sitzen jetzt zu Hause im Warmen und trinken Tee und wir können noch einmal das viel beschriebene Herbstgold aus den Tiefen des Sees bergen.

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Der Herbst hat Einzug gehalten
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Die Zig Bugs stellen neue Möglichkeiten dar..

Doch der Herbst ist auch zugleich für die meisten Angler das letzte Drittel der Saison. Viele Fische wurden über das Jahr hinweg gefangen oder kamen mit anderen, von Anglern verursachten Veränderungen in ihrem natürlichen Umfeld, wie Beispielsweise gespannte Schnüre, in Berührung. An meinen Hausgewässern versuche ich mich in dieser Zeit von anderen Anglern durch andere Köder  bzw. andere Köderkombinationen zu unterscheiden.

Hier verwende ich gerne die Nash Zig Bugs statt einem Pop Up und kreiere so einfach einen Köder den die Fische so noch nicht gesehen haben. Dazu füttere ich eine Mischung aus halbierten iC1 und Monster Squid Purple Boilies in 20mm, Hanf und Crystal Rock Salt.

Bild 3
Steinsalz wirkt manchmal richtig Wunder.

Das Crystal Rock Salt verhalf mir in der Vergangenheit schon so vielen Fischen und auch dieses Mal hat es mich nicht im Stick gelassen. Karpfen lieben Salz und durch die großen Salzstücke kann man eine langanhaltende Lockwirkung erzielen.

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Bulliger Herbstspiegler
Bild 5
Farbe im Spiel

Oft kann es aber auch einfach reichen, einmal keinen Schneemann zu montieren sondern einfach einen neutralen Boilie ans Haar zu hängen. So kann man dann auch Fische fangen, die mit grellen Pop Ups schon schlechte Erfahrungen gemacht haben. Um aber auf alle Gegebenheiten vorbereitet zu sein, nehme ich gerne die Rainbow Pop Ups mit ans Wasser. Wenn viele Angler mit weißen oder gelben Pop Ups fischen, kann man so flexibel auf eine andere Farbe umstellen um so scheue Fische wieder einmal zum Biss zu animieren.

Solch auffällige Köder sind vor allem in den glasklaren Naturseen in meiner Umgebung ein guter Weg um Fische zu fangen.

Bild 6 Bild 7

Ihr seht also, dass es ganz einfach ist „anders“ zu sein als alle anderen. So klappt es dann auch mit dem erhofften Herbstbullen.

Bild 8

Wünsche allen einen erfolgreichen Herbst!

Alex Gärtner
Team Nash Ger/Aut

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