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Winter Success: Fang Uni & Chain Reaction

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Die Montage, einer der wichtigsten Faktoren im Winter. Da sich die Flossenträger nur wenig in dieser kalten Zeit bewegen, ich meine die Zeit wo die Wassertemperatur unter 8 Grad Celsius sinkt, bevorzuge ich kurze Vorfächer in Längen von 10 bis maximal 15 Zentimeter. Daran knote ich einen Fang Uni in der Größe 7, dieser ist nadelscharf und sitzt schnell und gut im Fleisch des Fischmaules. Unter anderem achte ich auch darauf, ein weiches Vorfachmaterial zu bevorzugen, wenigstens die  ersten 3 Zentimeter sollten weich sein. Der Haken dreht sich besser beim Einsaugen in die Unterlippe und, die Präsentation bekommt mehr Spiel.

Hier meine Bindeanleitung:

35-40cm vom Vorfachmaterial abschneiden. Danach zirka 15cm von der Beschichtung mit dem Fingernagel abziehen.
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Am Ende des abgezogenen weichen Vorfachs eine kleine Schlaufe legen.
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Mit dem Boiliebohrer wird verhindert, das kleine Boilies bein Auffädeln mit der Nadel brechen.
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Nun wird eine Boilie auf das Vorfach gezogen.
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In die gebunden Schlaufe wird ein Boiliestopper gezogen und der Boilie bis ran geschoben.
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Der Fang Uni.
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Bevorzugter Haken, Fang Uni Größe 7.
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Steifes Vorfachende von hinten in Richtung Hakenspitze durch das Hakenöhr ziehen.
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Nun wird vom Hakenöhr in Richtung Hakenschenkel das Vorfach gewickelt , bis auf Höhe der gegenüberliegenden Hakenspitze.
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So sollte das ganze aussehen!
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Cling On Tungsten Knetblei lässt das Vordach perfekt absinken.
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Eine geeignete Vorfachlänge wird ausgewählt. Im Winter liegt die bei mir bei zirka 15cm.
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Ein Anti Tangle Sleeve wird aufgezogen.
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Am Ende des Vorfachs wird eine Schlaufe mit zwei Umdrehungen gebunden.

Um so unauffällig wie möglich zu angeln, benutze ich Monoleader in einer Länge von 150cm und ein Inlineblei in der Gewichtsklasse zwischen 100 und 140 Gramm. Inlinebleie bevorzuge ich aus dem einzigen Grund, sie haben kein Spiel zwischen Vorfach und Blei. Der Hakeffekt setzt sofort ein.

Der Dritte und für mich der wichtigste Punkt beim Angeln in der kalten Jahreszeit, ist der Köder und das Futter. Erwiesen ist, das Karpfen nur wenig in den kalten Jahreszeiten fressen, aus diesem Grund verwende ich kleine Köder wie Boilies in den Größen von 10 bis 15 Millimeter. Um mich so nah wie möglich an die Hauptnahrung anzupassen, nehme ich auch im Winter gerne herbe und fischige Köder.

Um diese Köder „aktiver“ zu machen, setze ich auf lösliches und vor allem auf wenig aber schnell wirkendes Futter bestehend aus Chain Reaction (zu dt. Kettenreaktion). Wie es der Name bereits vermuten lässt, ein Futter das sich in wenigen Minuten löst.

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Am Ende meines Vorfaches werden nun die Chain Reaction mit einer Boilienadel aufgezogen.
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Der Haken wird vollständig im „pelletähnlichen“ Futter versenkt, so kann ich unnötige Verwicklungen am Haar ausschließen.
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Ein Vorfach bestückt mit Chain Reactions
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Nach dem Auswurf legt sich das Vorfach gestrafft auf den Gewässergrund.
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Nach zirka 2 Minuten bei 20 Grad Celsius Wassertemperatur quellen die Pellets auf und zerfallen langsam
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Nach zirka 5 Minuten haben sich die Chain Reaction vollständig aufgelöst und geben jede Menge Geschmackspartikel frei, das sorgt für einen auffälligen und attraktiven Futterplatz.

Ich habe die Erfahrung gemacht, das bei einer Wassertemperatur über 20 Grad Celsius die Chain Reaction nur drei Minuten zum Auflösen brauchen. Bei Wassertemperaturen um die 10 bis 15 Grad Celsius benötigen sie zur Auflösezeit ungefähr fünf bis acht Minuten. Dieses Produkt aus den Hause Nashbait sind eine Art Pellets und werden aus den gleichen Zutaten wie die Soluballs hergestellt, also beinhalten sie auch 20% des Boilies Crump sowie gemahlene Samen und Maisflocken, die beim Auflösungsprozess zusammen mit kleinen Partikelteilchen freigesetzt werden und so den Futterplatz für den Karpfen extrem attraktiv machen.

Chain Reactions können durch die Bohrung ganz einfach auf das Haar oder das Vorfach aufgezogen werden. Das macht nach der kompletten Auflösung unser Vorfach fast unsichtbar, da es unter dem Futter liegt.
Diese Taktik ging, egal bei welcher Wassertemperatur, so gut wie immer auf. Noch ein wesentlicher Vorteil ist, dass mein Vorfach immer gestraft auf dem Gewässergrund liegt.

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Dank Chain Reaction zum Erfolg.

Daniel Konopatzki
Team Nash Ger/Aut

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