Skip to content

Mit Groundbait und Ball Maker zum Erfolg

Wenn das Wasser, bedingt durch die winterlichen Verhältnisse der letzten Monate, noch sehr kühl ist, sind Karpfen auch nur bedingt in Fresslaune. Oftmals kommt es vor, das sie das Fressen sogar tagelang einstellen. Bei solchen Verhältnissen ist es nicht immer einfach, überhaupt einen Fisch zu fangen.

Nach der ersten Blanksession gab mir die aufkommende Frühjahrssonne Hoffnung. Hoffnung, jetzt schon meinen ersten Fisch in der doch recht jungen Saison 2014 zu fangen. Mein Zielgewässer war, wie schon so oft in der Vergangenheit, ein ca 140 Ha großer Natursee. Ein See,  der es einen nicht immer ganz einfach macht, einen Fisch zu fangen. Aus Erfahrung weiß ich, dass die Struktur des Sees einer Badewanne gleicht. Die Suche nach Hot Spots im Freiwasser ist vergebens. Einzig und alleine eine kleine Schilfwand in etwa 200 Meter Entfernung sah nach Fisch aus. Also nichts wie hin und Montagen ablegen.

Bild 1

Als Futter verwendete ich nur Groundbait ein paar zerbrochene 15 mm „Crab and Krill“- Boilies aus der neuen Instant Action Range und als Köder Tigernüsse getopt mit Coconut Creme Pop Ups in 10 mm. Obwohl ich mit dem Boot das Futter ausbringen kann, verwende ich sehr gerne den Ball Maker um komprimierte Futterballen herzustellen. Diese Futterballen kann ich dann großflächig um den Hakenköder verteilen.

Bild 2

Auf diversen Angelmessen höre ich immer wieder skeptische Stimmen, welche meinen Groundbait zieht doch nur Weißfische an und sei bei hohem Weißfischaufkommen eher hinderlich einen Karpfen zu fangen. Diesen Aussagen kann ich nur teilweise zustimmen. Bei Wassertemperaturen unter 10 Grad sind auch Weißfische sehr inaktiv. Dies erlaubt es auch bei hohem Weißfischaufkommen Groundbait zu verwenden und kleine Köder zu angeln. Wenn die Temperaturen dann steigen ändere ich meine Futterstrategie und verwende größtenteils nur noch Boilies.

Bild 3

Nachts passiert recht wenig. Doch pünktlich zum Sonnenaufgang gegen 6 Uhr Früh meldete sich der RS-1 und zeigte einen zaghaften Run an. Der Drill war eher unspektakulär und somit konnte ich nach ein paar Minuten meinen ersten kleinen Spiegler im Jahr 2014 in die Maschen führen. Ein perfekter Moment in der morgendlichen Sonne. Das Füttern von Groundbait und kleinen Partikeln hatte wohl seine Aufmerksamkeit geweckt und der grelle Tigernuss-Schneemann sah dann doch zu verlockend aus.

Bild 4

Ich wünsche euch eine erfolgreiche Saison 2014.

Alexander Gärtner – Nash Consultant AUT/GER

%d Bloggern gefällt das: