Mut getankt und meinen Zielen auf der Spur…

Endlich Frühling
Jeder bekommt Lust auf Frühling..

Der Frühling hat´s ja mal voll in sich! Im letzten Jahr konnten wir Woche für Woche ein Grad Celsius Wassertemperaturanstieg beobachten. Dieses Jahr sprang in nur einer die Wassertemperatur von 6 auf 12°C. Nun sind wir schon bei einer Wassertemperatur von 14°C angelangt und das Anfang April. Besser kann es für uns Karpfenangler nicht laufen. Wir können ungehindert mit Zuversicht ans Wasser fahren und fangen, denn die magische Grenze von 12 °C ist durchbrochen und die Fische nehmen nun mehr Futter zu sich.

Die magische Wassertemperatur bereits überschritten
Die magische Wassertemperatur ist bereits überschritten
Gut vorbereitet
Gut vorbereitet

Genau das tat ich auch in den letzten beiden Wochen. Über die Woche verbrachte ich einige Nächte am Wasser, das mit Erfolg. Ich habe mir dieses Jahr wieder einige „kleine“ Ziele vorgenommen, die ich im letzten Jahr nicht realisiert hatte. Nicht das ich mich unter Druck setzten will, doch im letzten Jahr kam es oft vor, daß ich zum „Seehüpfer“ wurde, was normalerweise nicht meine Art ist. Ich hatte keinen festen Anhaltspunkt, das sollte sich dieses Jahr ändern.

Doch bevor ich meine Ziele richtig verfolgen werde, beginne ich das Jahr an einem mir sehr vertrauten See zu angeln – einer Kiesgrube. Nach einigen Tagen füttern fing ich auch gleich beim ersten Anitz einige schöne Fische und als Premiere konnte ich die Scope bis ins Handteil ausnutzen. Ich fischte zum ersten Mal diese Rute und besitze sie nun in 9`ft und 2,75 lb. Was für eine Wahnsinns- Rute, sie wird mich bei meinen kurzen Nächten vor der Arbeit in diesem Jahr noch oft begleiten.

Kurze Nächte- wenig Tackle
Kurze Nächte- wenig Tackle
Kleines, hochattraktives Futter lässt Karpfen im Frühjahr munter werden
Kleines, hochattraktives Futter lässt Karpfen im Frühjahr munter werden

Doch zurück zu meinem Start ins neue Angeljahr. Nach einem Rundgang am Wasser um etwas Futter einzubringen sah ich eine Handvoll Fische, gerade mal 3 Meter vom Ufer entfernt, fressen. Da ich noch mein Tackle im Auto hatte,  schnappte ich mir Rute und einige Köder und lies die Montage genau zwischen den fressenden Fischen zum Gewässergrund. Nach einer ganzen Zeit in gehockter Stellung und einer unglaublichen Anspannung im Körper, sah ich wirklich meinen Zielfisch anschwimmen. Mein Puls Stieg höher und höher. Prompt fraß er los und nach einer gefühlten Ewigkeit steuerte er meinen Hakenköder an. Keine 10 cm neben meinem Rig nahm er einen Boilie auf. Doch dann drehte er seine Flanke und kehrte um.

Zu schön wäre es gewesen,  das Ziel so früh im Jahr zu knacken. Egal, die Spannung macht das Angeln so einmalig. Mal sehen was das tägliche Einbringen des Futters für eine Wirkung zeigt, ich werde in der kommenden Zeit noch davon berichten…

 

Ein bekanntes Gewässer gibt mir Mut für die weitere Saison 2014
Ein bekanntes Gewässer gibt mir Mut für die weitere Saison 2014

Daniel Konopatzki
Consultant Ger/Aut

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