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Der Weg durchs Frühjahr

Dieser Weg ist nicht immer der einfachste. Lange, warme Tage wechseln sich mit regenreichen, kühlen Wetterkapriolen ab und können uns so bei unserem Vorhaben einen Zielfisch zu fangen einen regelrechten Strich durch die Rechnung machen. Obwohl mein Hausgewässer kein kleines Gewässer ist, herrscht doch im Verhältnis der zur Verfügung stehenden Angelplätze ein recht hoher Angeldruck. Dieser wirkt sich bekanntlich nicht gerade positiv auf die Fangchancen aus. Um aber trotz den oft widrigen Bedingungen erfolgreich zu sein, versuche ich bei der Auswahl des Spots noch penibler vorzugehen als sonst. Oft können nur wenige Zentimeter über Erfolg oder Misserfolg entscheiden. Um aber auch verlässlich zu wissen, auf welchem Untergrund meine Montage liegt, verwende ich sehr gerne den Nash Prodding Stick. Diese praktische Hilfe ermöglicht es mir mit Leichtigkeit festzustellen ob der Boden eher weich und schlammig, oder doch hart und steinig ist.

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Das Ende des Prodding Stick hat einige kleine Löcher in denen sich das Sediment beim Abtasten des Bodens festsetzten kann. So kann man kleine Bodenproben entnehmen um etwaige Stellen welche mit Faulschlamm bedeckt sind zu erkennen und damit zu meiden.

Wenn ich dann eine interessante Stelle gefunden habe, geht es eigentlich nur noch darum, die Fische dort hin zu locken und auf das Futter aufmerksam zu machen. Leichter gesagt als getan. Bei steigenden Wassertemperaturen werden auch die im See zahlreich vorkommenden Weißfische aktiv, da kann ein zu attraktives Futter auch Probleme mit sich bringen. Deshalb vermeide ich das Füttern von Partikeln vollkommen und steige stattdessen auf eine Mischung von halben und ganzen 20mm Monster Squid Boilies um. Diese lege ich vor dem Füttern noch in den Monster Pursuit Arouser ein und füge dem ganzen noch ein bisschen Rock Salt hinzu. Die Boilies und das Salz saugen den Arouser auf und geben dann unter Wasser die für Karpfen anziehenden Attraktoren ab. Diese Futterkombination hat mir schon des Öfteren gute Fische gebracht. Durch die extra Attraktivität kann ich auf das Füttern von großen Mengen verzichten. Schon nach kurzer Zeit kann man mit dieser Vorgehensweise auch auf großen Gewässern Fische auf den Platz aufmerksam machen.

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So auch dieses Mal. Der erste gute Fisch in diesem Jahr. Ein brutaler Run in den Morgenstunden übertönte sogar das neben meinem Zelt stattfindende „Osterfest“ und bescherte mir diesen makellosen Schuppi.

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Probiert es doch einfach selbst einmal aus und ihr werdet sehen, es funktioniert.

Ich wünsche euch allen ein erfolgreiches Frühjahr!

Alexander Gärtner – Nash Team Austria

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