Skip to content

Ecki’s Jahr 2014

Es ist mittlerweile Anfang Jänner während ich hier Buchstabe für Buchstabe in den PC tippe. Meine letzte Session liegt erst wenige Tage zurück und ging über den Jahreswechsel. Somit war es die letzte im alten und die ersten im neuen Jahr.

Nun ist für mich die Zeit gekommen, die vergangene Sasion in aller Ruhe revue passieren zu lassen.

Fangen wir von vorne an……

Wie in jedem Jahr, nahm ich mir auch für dieses keine Fangziele vor. Klar geisterte mir der ein oder andere Zielfisch durch den Kopf, aber ob ich ihn nun heuer, in einem der folgenden Jahre oder vielleicht gar nicht fangen kann, darüber machte ich mir keine Gedanken.

Fest stand aber bereits, dass ich meine 3-4 längeren Trips wieder an den Ufern der großen französischen Stauseen verbringen wollte. Diese Art ist für mich einfach der Höhepunkt meiner Angelei. Fernab von der Zivilisation, weg von kleinen überfüllten Gewässern.

P8110274 (1246 x 327)
Freiheit….
....Abenteuer....
….Abenteuer….
....schöne Momente....
….schöne Momente….
....und Erlebnisse....
….und Erlebnisse….
....so stelle ich mir meine Angelei vor!
….so stelle ich mir meine Angelei vor!

 

Im Inland waren unsere Seen aufgrund des sehr milden Winters allesamt eisfrei. Ich nütze die Gelegenheit und war so im Jahr 2014 bereits Anfang Jänner am Wasser. Die ersten Nächte ging ich leer aus, ehe ich im Februar den ersten Karpfen über die Maschen des Keschers ziehen konnte.

Erster Karpfen 2014!
Erster Karpfen 2014!

Ein Erlebnis, welches ich im Inland selten so früh zuvor erlebt hatte. Der März und April brachten regelmäßig Fische, auch wenn der ganz Dicke noch nicht dabei war, ließ sich der ein oder andere traumhafte Fisch blicken.

Einer der Größeren aus dem Frühjahr....
Einer der Größeren aus dem Frühjahr….
....gefolgt von dem ein....
….gefolgt von dem ein….
....oder anderen Beauty!
….oder anderen Beauty!

Ende April ging es dannerstmals in diesem Jahr nach Frankreich. Nachdem ich am ersten geplanten See nicht glücklich wurde, wechselte ich nach wenigen Tagen auf ein anderen großen Stausee. Die Entscheidung erwies sich als goldrichtig, denn in den verbleibenden Tagen konnte ich die ersten zwei richtig dicken Fische in diesem Jahr in die Cradle legen.

Erster richtig dicker Fisch in dem Jahr....
Erster richtig dicker Fisch in dem Jahr….
....gefolgt von einem weiteren Monster!
….gefolgt von einem weiteren Monster!

Zuhause angekommen stürzte ich mich dann wieder voller Motivation auf die heimischen Gewässer, allen voran meinem “Low Stock“ Hausgewässer. Der ein oder andere schöne Fisch zog hier noch seine Bahnen. Ich war nie lange, dafür aber regelmäßig am Wasser, meist waren es 1-2 Nächte am Stück. Ich fing regelmäßig Fische, bis ich dann Anfang Juni den ersten meiner Zielfische auf der Haben-Seite hatte. Ein traumhafter Two Tone!

Job done!
Job done!

Im Sommer sollte es mich dann wieder nach Frankreich ziehen, lange zögerte ich mit dem Zielort. Eigentlich wollte ich in den Norden, kurzfristig entschied ich mich dann aber doch zuvor noch ein paar Tage am Cassien zu verbringen. Die Angelei war spannend, aber durch die Art eher gewöhnungsbedürftig.

19 (1457 x 1092)

Wir schliefen am Campingplatz, früh morgens ging es dann raus aufs Wasser, ehe wir abends wieder auf den Campingplatz zurückkehrten. Nach drei Tagen angeln, war es mir dann genug und wir fuhren quer durch Frankreich in den Norden des Landes.

Souvenir aus dem Lac de saint Cassien!
Souvenir aus dem Lac de Saint Cassien

Regen und alles andere als sommerliche Temperaturen hießen uns willkommen. Wobei mich das Wetter noch am wenigsten störte, denn ich hatte mit einer regelrechten Weisfischinvasion zu kämpfen wie ich sie zuvor noch nicht erlebt hatte. Tagsüber blieb es noch so einigermaßen ruhig, aber wie die Sonne am Horizont verschwand ging es los. Fast im Stundentakt hing einer dieser Plagegeister am Haken.

Einer der schöneren Weißfische!
Einer der schöneren Beifänge 😉

Als dann nach wenigen Tagen auch noch meine Freundin krank wurde, reichte es mir. Ich brach den Trip ab und trat die Heimreise an. Während ich den restlichen geplanten Urlaub arbeiten ging und mir so ein paar Urlaubstage für eine andere Session sparte, kurierte meine Freundin ihre Grippe im Bett aus.

Bis zu meinem nächsten längeren Trip im Spätherbst war wieder die Angelei im Inland angesagt, schließlich wollte ich meinem Hauswasser noch den ein oder anderen Zielfisch entlocken. Wiedermal verbrachte ich viel Zeit mit der Vorbereitung, regelmäßiges Füttern und Beobachten sollten den Erfolg bringen.

Der Plan ging voll auf, ich konnte einige richtig dicke Fische bis über 33Kg fangen.

33Kg Schuppenpower....
33Kg Schuppenpower….
....weitere dicke....
….weitere dicke….
....Fische folgten!
….Fische folgten!

Die größte Freude bereitete mir aber mein absoluter Zielfisch, ein traumhafter Spiegler mit über 28Kg.

Der herbstliche Höhepunkt, lange jagte ich diesem Fisch nach!
Der herbstliche Höhepunkt, lange jagte ich diesem Fisch nach!

Voller Motivation rollten wir Ende Oktober dann wieder nach Frankreich. Ein erlebnisreicher Trip, welcher uns ein traumhaftes neues Gewässer offenbarte und zum Abschluss auch noch gute Fische brachte.

Die meisten Fische....
Die meisten Fische….
Schuppis!
Schuppis!

Die milden Temperaturen im Inland zwangen mich dann fast nochmals ans Wasser, an den letzten November Wochen und Anfang Dezember waren allerdings einige Messen. Mit Angeln ging da nichts. Allerdings fand ich immerhin Zeit, regelmäßig etwas Futter einzubringen. Am zweiten Dezember Wochenende saß ich dann endlich am Wasser. Es war eine Session, die ich wohl nicht so schnell vergessen werde. Bei 8 Grad Wassertemperatur fing ich zwei meiner noch ausständigen Zielfische mit den unglaublichen Gewichten von 39.9Kg und 28.2Kg.

Der "kleinere"....
Der „kleinere“….
....meiner gewichtigen Doublette!
….meiner gewichtigen Doublette!
Vorhalten unmöglich....
Vorhalten unmöglich….
8 Grad Wassertemperatur, der Adrenalinschub ermöglichte die Wasserfotos ohne Wathose ;-)
8 Grad Wassertemperatur, der Adrenalinschub ermöglichte die Wasserfotos ohne Wathose 😉

Es fühlte sich an wie in einem Traum…..mit dieser Session beendete ich dann die Fischerei für Österreich im Jahr 2014 und bereitete mich auf den letzten Trip für dieses Jahr in Südfrankreich vor.

Es war ein hartumkämpfter Aufenthalt, der von etlichen Platzwechseln und starkem Wind geprägt war. In den letzten Tagen meinte es der Wettergott dann aber doch gut mit uns und wir konnten noch ordentlich Sonne tanken, bevor es zurück in das mittlerweile verschneite Österreich ging. Auch fangtechnisch fuhr ich nicht mit leeren Händen nachhause.

Abschlussfisch!
Abschlussfisch 2014!

Zusammengefasst durfte ich ein wirklich traumhaftes Jahr mit einigen unvergesslichen Momenten erleben.

Jetzt wird aber erstmal ein paar Wochen mit Angeln pausiert, dafür geht es ab auf die Schipisten……

 

Auf ein erfolgreiches 2015

ecki

12 (1457 x 1092)
%d Bloggern gefällt das: