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TG Active

Es sollte eigentlich ein langes Wochenende werden, aber wie es des Öfteren so ist, wurde es nur ein Kurztrip über Nacht. Also Tackle auf das nötigste reduziert und ab ging es zum See. An der von mir bevorzugten Stelle, war schon während meines Aufbauens, sehr viel Fischaktivität zu erkennen. Mit solchen guten Vorzeichen, dachte ich mir:“ Da muss doch der ein oder andere in meinen Kescher gleiten“.

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Kescher und Matte immer bereit.

Schnell lagen nun auch meine Ruten im Wasser. Beide Ruten bestückte ich, wie schon in den vergangenen Monaten mit TG Active, da ich auch bei Kurz-Sessions gute Erfolge, durch das schnelle Arbeiten des Köders erzielen konnte. Etwas großflächiger um meine Hakenköder, verteilte ich noch einen Mix aus unseren neuen Pellets.

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Die neuen Pellets finden schnell Zuspruch.

Kurz vor der Dämmerung machte sich mein Siren, das erste Mal mit vereinzeltem Pieper bemerkbar, dabei sollte es vorerst auch bleiben. In der Nacht konnte ich immer wieder den ein oder anderen Fisch in unmittelbarer Nähe meines Futterplatzes rollen hören, aber es tat sich nichts. Erst in der zweiten Nachthälfte, als die Fischaktivitäten rapide abnahmen, machte sich mein Bissanzeiger in unregelmäßigen Abständen immer wieder mal bemerkbar, aber einen Lauf konnte ich nicht verbuchen.

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Auf das nötigste beschränkt.

Dann kam der erhoffte Run und wie aus heiterem Himmel zog mein Gegenüber mir gut 30 Meter von der Rolle, bis ich ihn stoppen konnte. Sofort war mir klar, dass es kein kleiner sein konnte, da er nun gemäßigt mit seinem Gewicht seine Bahnen zog und es auch etwas dauerte, bis ich meine Schnur wieder auf meine Rolle bekam. Einige Male drohte er mir in Ufernähe in einen Baum zu geraten, aber dank eines gut sitzenden 6 er Twister-Hakens, gebunden an unserem Triggalink, gelang es mir einen schönen alten Spiegelkarpfen in meinen Kescher gleiten zu lassen.

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Manchmal muss es halt etwas mehr sein……

Ralf Emmerich

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