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Work Hard Play Hard

Work Hard Play Hard
Wahrlich ein altbekannter Titel, der aber meine Angelei im Frühjahr am besten beschreibt. Den Luxus mehrere Tage am See zu verbringen hatte ich im Frühjahr nur einmal. Gleich eine ganze Woche Frankreich an einem mir unbekannten See. Kurz um, nach einer Woche mit zwei Schleien und nicht einem einzigen Karpfen traten wir wieder die Heimreise an.
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Ein paar Erfahrungen reicher fing für mich die Frühjahrsangelei im schönen Kärnten ungefähr Mitte April an. Geprägt von einzelnen Nächten unter der Woche ohne Vorfüttern versuchte ich an verschiedenen Kärntner Seen den einen oder anderen Fisch zu fangen. Obwohl ich die neuen 4G Squid Boilies schon voriges Jahr einige Male gefischt hatte, konnte ich die neuen Köder erst jetzt richtig auf die Probe stellen. Der erste schöne Fisch ließ nicht lange auf sich warten und schon wuchs das Vertrauen um ein großes Stück.

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Meine weitere Vorgehensweise beschränkte sich auf zwei verschiedene Gewässer, welche ich abwechselnd und regelmäßig mit ein paar Händen Boilies alle zwei Tage befütterte. Der Plan war es immer eine einzelne Nacht je Gewässer unter der Woche zu angeln. Diese Art zu Angeln kann oft sehr stressig sein, deswegen ist es immens wichtig sein Tackle auf ein Minimum zu reduzieren um früh morgens vor der Arbeit schnell den Platz verlassen zu können.

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Gleich in der ersten Nacht an einem meiner Zielgewässer meldete sich der R3 und das Resultat konnte sich sehen lassen. Ein massiver Spiegler glitt nach spannendem Drill mitten im Schilf über das Netz des H-Gun Keschers. Ein kurzer Blick über das Ende des Bootes direkt in den Kescher bestätigte mein Gefühl einen der dicken Fische gefangen zu haben.
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Der Lohn der Mühen und das gleich in der ersten Nacht, Petrus hatte anscheinend ein Auge auf mich. Die nächsten Nächte verliefen in der Regel recht ruhig, bis auf ein paar kleinere Karpfen und den ein oder anderen Aitel geschah nichts Aufregendes. Ein verregneter Nachmittag sollte meinem Glück auf die Sprünge helfen. Nach einem sehr zaghaften Biss stand ich kurze Zeit später mit dem Boot über dem Fisch, der noch lange nicht ans Aufgeben dachte. Nach zahlreichen extrem starken Fluchten und einem Stoßgebet zum Himmel glitt ein langer Schuppi über die Maschen des Keschers. Wahrlich kein Riese aber einer der stärksten Fische die ich jemals fangen durfte.

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Ein kurzer Wechsel an ein anderes Gewässer brachte etwas Abwechslung zur Routine und bescherte mir auch den ein oder anderen schönen Fisch. Aufgrund des guten Karpfenbestandes unterliegt das Gewässer einem enormen Angeldruck. Die Fische sind deswegen sehr schnurscheu und haben wahrlich schon jedes Rig gesehen. Mit ausbalancierten Ködern und einem Triggalink Rig gelang es trotzdem ein paar Fische in einer kurzen Nacht am Wochenende zu fangen.
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Alexander Gärtner

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