Hals über Kopf

Als Marc mich an einem Mittwoch in meinem Urlaub anrief und fragte: „ Ob ich mit zum Angeln komme“ kam nur ein schnelles „Ja“. Leider konnte ich nicht schon nach dem Laden meines Autos direkt zum See fahren, da ich am Abend noch einen Termin hatte. So machte ich mich erst um 22:30 Uhr auf den Weg zum See. Angekommen gegen halb zwölf, konnte ich noch gerade zusehen, wie Marc eine Brasse fing. Als erstes packte ich dann  meine Ruten aus und bestückte sie mit 20mm 4G Squid. Da ich im dunklen nicht mehr viel Loten konnte um ein Plateau in 90 Meter Entfernung zu lokalisieren, warf ich meine Ruten nach Gefühl in Richtung des Plateaus aus. Schnell noch einige 4G Squid Boilies mit dem Cyber Shot hinterher und dann an die Arbeit, den Rest vom Tackle aufzubauen. Nach getaner Arbeit setzten wir uns noch beide, bei einem kalten Getränk zusammen und genossen die Stille am See und schwatzten über dies und jenes. Es war schon ziemlich spät als wir uns auf die Liegen legten und auch schnell einschliefen. In den frühen Morgenstunden, gelang es mir dann, zwei Karpfen kurz hinter einander auf die Matte zu legen. Marc hatte leider nicht ganz so viel Glück und verlor seinen Fisch im dichten Kraut. Am Tage sahen wir etliche Karpfen, wie sie auf Marcs Futterplatz buckelten, aber leider konnten wir, keinen weiteren mehr überlisten.

Bild 1

Bild 2

Ralf Emmerich

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