Combi-Rig mit einem Fang Gaper und Combilink

Ich bin ein großer Fan von steifen Vorfachmaterialien, welche einen weichen Kern besitzen. Ich kann so eine Art Combi-Rig ohne zwei verschiedene Materialien und ohne Verbindungsknoten herstellen.
Dafür eignet sich sehr gut das Combilink von Nash. Der weiche Kern besitzt nahezu die gleiche Farbe wie das ummantelte Material. Aus diesem Grund ist es ein Produkt wie es kein zweites so auf dem Markt zu finden gibt. Das Combilink gibt es in drei verschieden Farben und vier unterschiedlichen Stärken (15, 20, 25 und 35 lb) um es an jedes Gewässer bestens anzupassen.
Farben :
– Weed – Grün wie Kraut, somit super geeignet für krautige Gewässer oder beim Fischen direkt auf dem Kraut
– Gravel – Sandfarbend, super geeignet für kiesige oder sandige Gewässerböden
– Silk – Dunkel fast schwarz, super geeignet für schlammige und trübe Gewässer.
Der Fang Gaper ist ein Haken, welcher sehr gut im Fischmaul sitzt, doch dafür muss er auch richtig gebunden werden. Ein ganz wichtiger Punkt beim Binden von diesem Haken ist, dass das Haar (der Abstand zwischen Haken und Boilie) so kurz wie möglich gehalten wird. Nur so kann der Haken am besten arbeiten und greift perfekt in der Unterlippe.

Nun erkläre ich Schritt für Schritt den Aufbau von diesem Rig.

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Alles was man an Material benötigt.
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Als Haken verwende ich den Fang Gaper in der Größe 5, dieser hat einen sehr kurzen Hakenschenkel.
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Dieses Rig zeigt die besten Hak-Eigenschaften bei einer Länge von 15 cm, dafür benötigen wir ca. 25 cm Combilink zum binden.
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Man entfernt ca. 10 cm der steifen Ummantelung des Vorfachmaterials.
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Am Ende des weichen Materials machen wir eine kleine Schlaufe, welche später das Haar wird.
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Man zieht 2 Boilies auf die Ködernadel.
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Man zieht sie auf das Haar auf (auf die zuvor gebundene Schlaufe). Dann befestigt man die Boilies mit einem Stopper.

 

 

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Nun zieht man einen der Diffusion CAMO Clingers auf das Vorfach  bis zu den Boilies auf. Dieser stoppt den zweiten Boilie vor dem runter rutschen.
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Nun bindet man einen No Knot und sollte dabei auf das kurze Haar achten. Drei bis fünf Windungen reichen bei diesem kurzen Hakenschenkel vollkommen aus.
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Man kann erkennen, dass ca. 1 cm nach dem Haken das Vorfachmaterial noch weich ist. Das lässt unseren Köder beim ansaugen des Karpfens natürlicher arbeiten.
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Am steiferen Ende kann nun eine Schlaufe gemacht werden um das Vorfach in den Wirbel später einzuschlaufen. Natürlich kann auch ein bevorzugter Knoten am Wirbel gemacht werden.
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Um das Vorfach auch bei Unebenheiten perfekt dem Gewässergrund anzupassen, kneten wir in der Mitte des Vorfaches eine Kleinigkeit des Cling-on Putty auf.
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Fertig ist das Combi-Rig gebunden mit dem Combilink an einem Fang Gaper.
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Hier ein Fisch aus der Herbstzeit, gefangen an diesem oben beschrieben Combi-Rig.

Daniel Konopatzki

 

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