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Der etwas andere Saisonstart

Gegen Ende des Jahres schmiedeten Danny und ich den Plan unseren Saisonstart 2016 gemeinsam in Angriff zu nehmen. Der Termin war recht schnell gefunden und so fiel unsere Wahl auf das verlängerte Osterwochenende. Bei der Gewässerwahl entschieden wir uns für ein kleinen, flachen See in Norddeutschland. Das schnuckelige Frühjahrsgewässer wies grade mal ein Tiefe von max. 1,7m auf. Ringsherum säumten überhängende Bäume und Büsche das Uferbild. Mir viel es nicht schwer Danny von dem See und seiner hübschen Bewohner zu überzeugen.
Am Gründonnerstag standen wir dann gemeinsam am Wasser und wir verschafften uns erst einmal einen groben Überblick vom See und versuchten zunächst vergebens ein paar Fische zu lokalisieren.
Bei Wind und kräftigen Regenschauern bauten wir unser Camp für die nächsten Tage auf. Alles andere als ideale Bedingungen für eine entspannten Start in die neue Saison. Ich kannte das Gewässer bereites aus vergangenen Tagen und so waren meine Spots ziemlich schnell gefunden.
Danny hingegen erkundete den See zunächst ausgiebig mit seinem Futterboot und dem integrierten Echolot. Seine auserwählten Stellen sollten zwei tiefe Gumpen und ein überhängender Baum sein. Wenig später lagen seine Chod Rigs auch schon Punktgenau am Spot.

Bild 1

Ich entschied mich auf mein Bauchgefühl zu hören und legte meine Ruten an den alt bekannten Stellen ab. Als Köder verwendete ich die schneeweißen Coconut Cream Boilies aus der Instant Action Range in Verbindung mit einem leicht verdaulichen Futtermix den ich Vorort zusammenstellte.

Bild 2

Die eine Rute kam bei mir direkt ins Flachwasser und die anderen beiden platzierte ich an einem versunkenen Baum direkt an einer Insel.

Bild 3

Die erste Nacht brach an und wir warteten auf das was kommen sollte. Die gegenseitige Motivation trug Früchte und so durfte ich am nächsten Morgen doch gleich zwei schöne Spiegler in die Kamera halten.

Bild 4

Trotz des vielen Regens und der frischen Temperaturen biss einer der beiden in nicht mal 90cm Wassertiefe.

Bild 5

Die plötzliche Windstille am Samstag und der Temperaturumschwung schlug den Fischen anscheinend auf den Magen. Wir konnten bei perfekten Frühlingswetter sogar ein paar Fische in der Sonne beobachten und trotzdem blieben die folgenden zwei Nächte bei uns beiden ohne nennenswerte Aktion.
Für die letzte Nacht stellten wir unsere Futterstrategie um, reduzierten die Futtermenge und setzten fortan auf Micro Pellets und Hanf. Danny und ich nutzen das schöne Wetter für ein paar Produktvideos als sich plötzlich mein R3 Receiver mit einem Einzelton meldete. Bei einer kurzen Sichtkontrolle registrierte ich einen Fallbiss und beim nach spannen meiner Schnur bemerkte ich, dass der Fisch schnurstracks auf mich zu schwimmen musste. Bei der ersten Kontaktaufnahme zum Fisch bemerkte dann auch mein Kontrahent wie ihm geschieht und er entschloss seine Bahn in Richtung Totholz einzuschlagen. Nach einer nervenaufreibenden Drillphase konnte ich einen der geilen Spiegler für die wir hier her gekommen sind über den Rand meines Keschers führen.

Bild 6

Die Freude über den Fisch sah man uns förmlich an. Einfach ein Hammer Osterei! Besser konnte die Session für mich nicht starten… der Fisch motivierte uns nochmal zusätzlich. Nach einem leckeren Sandwich und einer heißen Tasse Kaffee legten wir die Ruten ein letzte mal neu aus. Anschließend saßen wir noch einige Zeit vor unseren Brollys und genossen die herrliche Abendstimmung am See.

Bild 7

Die Fische verhielten sich wetterbedingt leider sehr launisch. So war uns beiden am letzten morgen auch kein weiterer Fisch mehr vergönnt und pünktlich zum einpacken musste es dann noch einmal wie aus Eimern anfangen zu regnen. Wir werden wieder kommen denn auch Danny hat ab jetzt eine ganz persönliche Rechnung mit diesem See offen 😉

Bis dahin allen ein dickes Petri und raus ans Wasser mit euch, es lohnt sich schon!!

Gruß Thilo& Danny’

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