Pfingsten

 

Old but Gold – Die unerwartete Rückkehr von meinem Erfolgsboilie
Pfingsten stand an und es war mal wieder ein gemeinsamer Ansitz, nach über einem halben Jahr, mit meinem Bruder Michael geplant, der eigentlich Welsangler ist. Nach kurzer Rücksprache mit unserem Consultant Tobi fiel die Entscheidung auf einen idyllischen See in Bayern.

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Freitagnachmittags erreichten wir den 12ha großen See. Uns bot sich ein herrliches Bild und es herrschte ein ebenso schönes Pfingstwetter vor – jedoch nicht für uns Karpfenangler. Die ganze Woche waren es über 25 Grad bei Ankunft sogar 28 Grad und es lag eine Hochdruckwetterlage vor.
Ich hielt zunächst über eine Stunde Ausschau, ob ich irgendwo an der Oberfläche einen Fisch erspähen konnte.
Nichts, absolut nichts – nicht einmal Kleinfische konnte ich ausmachen. Es sollte sich bis zum nächsten Morgen auch nichts ändern. Das Einzige was wir bekamen war Sonnenbrand.
Nach dem Aufbau und dem Suchen der Stellen versuchten wir unser Glück.

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Einmal auf einer langen harten Kiesbank und einmal über schlammigem Grund. Die Kiesbank war der einzig harte Untergrund, den ich finden konnte. Der Rest bestand aus Kraut und Schlamm. 
Mein Bruder setzte auf TG Active + Tandoori Pellets, obwohl ich diese Köder als Herbst- und Winterköder ansehe.
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Ich entschied mich für ScopexSquid. Jedoch habe ich mir noch nicht die wiedereingeführte Serie zugelegt, sondern ich besaß noch einen Rest der TopRod-Serie. Ich war damals schon so von diesem Köder überzeugt, dass ich mir einen großen Vorrat zugelegte. Das hätte ich nicht gebraucht: der „alte Köder“ kam zurück. Zum Glück.
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Wir fütterten zu Beginn relativ wenig, da wir nicht sicher waren, wann der Wetterumschwung kommen würde. Wir wussten, dass starker Regen und Gewitter sowie ein Abfall des Luftdrucks angekündigt waren. Aber wir wussten nicht, wann dies kommen sollte.
Die erste Nacht war ruhig…zu ruhig. Es passierte wirklich nichts. 
Am Morgen dann meldete sich mein Bissanzeiger und ein Graser konnte gelandet werden.
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Gefolgt von weiteren, kleinen Graskarpfen. Jedoch fehlte von einem „richtigen“ Karpfen jede Spur. Dennoch machte sich Hoffnung breit, denn bis zum Nachmittag zogen immer mehr Wolken auf.
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Mit weiterem Verdichten der Wolken zeigten sich die ersten Fische an der Oberfläche. Auch auf unseren Plätzen. Kurz darauf konnte ich innerhalb von 20 Minuten 2 kleinere, aber wunderschön gezeichnete Beautys fangen. Mein Bruder verlor leider 2 Fische im Kraut.
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Ich entschloss mich schließlich dazu Futter nachzulegen. 10 Kilo galt es nun auf den Platz zu bringen. Da mir mit dem Wurfrohr schon nach 5kg der Arm vor Schmerzen fast abfällt, verwendete ich nun die Spomb.
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Um meinen Wurffinger vor dem Einschneiden der Schlagschnur zu schützen, kam mir der neue Castingglove wie gerufen. Ein perfekt sitzender Finger-und -Handschutz.
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Um immer wieder denselben Platz zu treffen, klippte ich meine Entity Marker Rute mithilfe der Spot-on Sticks auf die richtige Distanz.
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Der Platz war präpariert und mit Einsetzen der Dämmerung, setzte auch der Starkregen ein. 
Uns Stand eine schlaflose Nacht bevor.
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Mario Winter

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