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Der Doppel-PB im April

Anfang April ging es für meinen Freund Sebastian und mich für eine weitere Woche in Richtung Frankreich. Kurz vor der Abfahrt aber, wurde unsere Euphorie durch einen Blick auf unsere Wetterapp drastisch abgebremst. Sie prophezeite uns wechselhaftes Wetter mit extremen Temperaturschwankungen. Aber nur, wer am Wasser ist, kann Fische fangen!
Also wollten wir das Beste daraus machen. Doch das sollte nicht das letzte ausbremsen unserer Euphorie sein. Andere Angler berichteten von sehr mäßigen Fängen in den letzten Wochen.

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„… Aber nur wer am Wasser ist,

kann auch Fische fangen.“

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Nach ausgiebiger Beobachtung des Gewässers wurden unsere Ruten mit Scopex Squid Waftern in Position gebracht und so gingen wir doch recht hoffnungsvoll in die erste Nacht.

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Es war so gegen 03.00 Uhr am Morgen, als wie aus dem Nichts meine rechte Rute losfeuerte und uns den ersten Fisch der Tour bescherte. Müde aber überglücklich legten wir uns, nachdem wir den Fisch versorgt hatten, wieder hin. Der nächste Tag verlief bis auf zwei kleine Schuppis eher ruhig.

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So gingen wir wiederum voller Hoffnung in die nächste Nacht, denn laut Berichten, sollten die Nächte am produktivsten seien, was wir zuvor schon erahnen konnten. Es muss so gegen 06.00 Uhr gewesen sein, als ich wach wurde und voller Entsetzen musste ich feststellen, dass die Nacht ohne jegliche Aktion vergangen war. Ich war gerade dabei aufzustehen, als wiederholt meine rechte Rute abfeuerte. Nach kurzem Kontakt merkte ich bereits; es musste sich um einen der besonderen Fische des Sees handeln. Die ersten Vermutungen sollten sich bestätigen, als der Zeiger unserer Waage bei sagenhaften 28kg stehen blieb.

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Nach einem kurzen aber harten Drill schlossen sich die Maschen um einen gewaltigen Spiegler.

Dem Fisch gönnten wir eine kurze Ruhepause in der Schlinge und brachten die Rute wieder auf ihren alten Platz. Der Wasp Swinger der anderen Rute war gerade in Position gebracht, als die Rute ablief. Komplett verdutzt, schauten uns an, bis ich dann doch reagierte und die Rute aufnahm. Auch dieser Fisch machte ordentlich Druck und zog in aller Seelenruhe seine Bahnen.  Nach einer gefühlten Ewigkeit glitt auch dieser Cyprinus über den Kescherrand. Der erste Blick ließ uns beide erstaunen. Dieser Fisch war noch gewaltiger. Das anschließende Wiegen sollte unsere Vermutung bestätigen. Der Zeiger pendelte sich bei sagenhaften 29,5kg ein. Wir waren einfach sprachlos, was da gerade geschehen war und es dauerte bis ich meinen neuen PB realisierte. 

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Zwei Fische in 10Minuten und dann noch in dieser Gewichtsklasse. Unfassbar!!!

Ab da war der Urlaub eigentlich schon mehr als perfekt. Aber es kam noch besser und so fingen wir täglich auf allen Ruten unsere Fische. Die angelegten Scopex Squid Futterplätze nahmen richtig an Fahrt auf.

Leider verging so die Zeit wie im Flug und so machten wir uns an dem darauffolgenden Samstag auf den Heimweg. Man sollte sich im Vorfeld nie zu sehr abschrecken lassen, denn meistens kommt es anders als man denkt.

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